Auf die Haltung kommt es an.

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Pädagogisches Handeln ist mehr als eine Methode - es ist Ausdruck innerer Haltung. Gerade in herausfordernden oder konflikthaften Situationen zeigt sich, wie sicher Personen in ihrer eigenen Haltung stehen.
Doch was genau bedeutet eigentlich "Haltung"? Und wie kann man sie reflektieren, stärken und bewusst weiterentwicklen?
Diese Fortbildung richtet sich an interessierte Personen, die tiefer in die Frage eintauchen wollen: Was trägt mich in meinem pädagogischen Alltag - und wie spiegelt sich das in meinem Handeln wider?
In einem geschützen Rahmen setzen wir uns mit Werten, Bildern vom Kind, Grenzen und der professionellen Rolle auseinander, um Haltung nicht nur zu beschreiben, sondern auch zu leben.

Durch die Teilnahme
• reflektieren Sie die eigene Haltung im Spannungsfeld von Alltag, Erwartungen und Systemanforderungen
• erkennen Sie die Unterschiede zwischen persönlicher Meinung, Haltung und professionellem Handeln
• nutzen Sie die Haltung als Grundlage für Beziehungsarbeit, Präsenz und Authentizität
• finden Sie neue Wege, um Ihre Haltung im Team, gegenüber von Familien und Kindern klar zu vertreten

Theoretische,methodische und konzeptionelle Grundlagen:
- Theoretische Diskurse über den Haltungsbegriff
- Reflexionsmodelle zur professionellen Selbstverortung (u.a. Schulz von Thun)
- Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder von 0 bis 10 in Hessen (2019)
- Fallarbeit, Einzelarbeit, Gruppenarbeit, Übungen