Das Tübinger Modell - Eingewöhnung in der Peer

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Der Übergang in Krippe, Kita oder Tagespflege ist für Kinder und Eltern ein bedeutendes Lebensereignis. Mit dem Tübinger Modell wurde von Heike Fink im Rahmen eines Forschungsprojektes ein neues Eingewöhnungsmodell entwickelt. Es knüpft an bekannten Modellen an und bezieht neue Erkenntnisse der Peer-Forschung mit ein. Kinder und Eltern erleben zusammen in einer Kleingruppe die Eingewöhnung. Sie bilden in der Interaktion wertvolle Beziehungs- und Bildungsressourcen. Die Fachkräfte bauen in dieser Phase Beziehungen auf und begleiten die Interaktion der Gruppe. Im pädagogischen Team entstehen durch den gemeinsamen Übergang mit den Familien wertvolle, ressourcenorientierte Situationen, die zur entlastenden Bewältigung aller Beteiligten beitragen. In der Praxis wird das Tübinger Modell zunehmend bekannt und geschätzt.

Durch die Teilnahme
• lernen Sie ein innovatives, ressourcenorientiertes und entlastendes Modell kennen,
• setzen Sie sich mit der Bedeutung der Peer Group in Bezug auf Übergänge und Bildungsprozesse auseinander,
• beschäftigen Sie sich konkret mit der praktischen Umsetzung,
• überdenken und reflektieren Sie Ihr bisher praktiziertes Eingewöhnungskonzept.

Theoretische Grundlagen:
- das Tübinger Modell
- aktuelle Forschung zur Peer Group
- Übergänge, Transition, Bindungstheorie und Eingewöhnung