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Kinderkummer. Mit Kindern ins Gespräch kommen

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Kummer von Kindern ist ihnen meist anzusehen. Den Kummer mit uns zu teilen, fällt hingegen manchmal schwer. Das gilt besonders für diejenigen Kinder, die sich noch fremd fühlen in der neuen Umgebung und die Erfahrung machen, dass sie mit ihrer Sprache nicht verstanden werden. Ängste und überwältigende Gefühle gehören zur Entwicklung, manche entstehen erst daraus. Konflikte mit anderen Kindern stürzen mitunter Kinder in Nöte, werden sie von anderen ausgegrenzt, fühlen sie sich zudem verlassen.
Wie gelingt es uns, die Kommunikation mit dem Kind anzubahnen und ins Gespräch zu kommen? Wie überwinden wir dabei (unsere) sprachlichen Barrieren?

Durch die Teilnahme
• können Sie Signale und Ausdrucksformen von Kindern wahrnehmen,
• kennen Sie Möglichkeiten der Anbahnung von Beziehung und Kommunikation - trotz sprachlicher Barrieren,
• kennen Sie Methoden, wie Kinder mit ihren sprachlichen Barrieren emotionale Sicherheit, Beziehung und Teilhabe im Alltag erfahren können,
• nutzen Sie Bücher über den Kummer von Kindern als Brücken zur Welt des Kindes und eines sprachanregenden Austausches mit dem Kind,
• können Sie Ihre Kommunikationsmittel im "Gespräch" an das Kind anpassen,
• haben Sie Ihren eigenen Umgang mit Fremdheit und Unsicherheit in der Beziehung zu Kindern reflektiert.

Theoretische Grundlagen/Bildungsplan:
- Bildungsplan: Konzept des Landes Hessen "Sprachliche Bildung und Förderung aller Kinder im Elementar- und Primarbereich"
- BEP-Lupen: Ko-Konstruktion, Stärkung der emotionalen und sozialen Kompetenzen von Kindern, inklusive Haltung.