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Elterngespräche führen bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung

Status: Anmeldung möglich (Anmeldung möglich)

Der Schutzauftrag bei Kindeswohlgefährdung sieht vor, Eltern soweit es geht in die Abwendung der Gefahr von Kindeswohlgefährdung einzubeziehen und "auf die Inanspruchnahme von Hilfen" hinzuwirken.

Gespräche mit Eltern erfolgen nicht erst, wenn es gravierende Anhaltspunkte für eine Gefährdung gibt, sondern davor, um herauszufinden, wie die Sicht der Eltern ist und ob Bereitschaft zur Veränderung vorliegt.
Solche Gespräche zählen mit zu den schwierigsten, die es für pädagogische Fachkräfte gibt. Deshalb ist besondere Unterstützung und Vorbereitung gefragt.

Durch die Teilnahme
wissen Sie, wie Sie Eltern bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung einbeziehen können,
können Sie Eltern Unterstützung und Möglichkeiten in der Kita anbieten und/oder Inanspruchnahme von Hilfen bewirken,
können Sie Teamgespräche und Beratung mit der Kinderschutzfachkraft gestalten,
erkennen Sie Gesprächsbarrieren und können diese vermeiden,
erlernen Sie verschiedene Gesprächstechniken,
wissen Sie, wie man Krisengespräche mit Eltern führt,
können Sie in Übungen Ihre eigene innere Haltung reflektieren.

Theoretische Grundlagen/Bildungsplan:
- Kinderschutzgesetz
- BEP-Lupen: Bildungspartnerschaft mit Eltern.