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Vorurteilsbewusst und werteorientiert führen

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Inklusion ist ein pädagogischer und gesellschaftlicher Auftrag. Leitungskräfte bewegen sich in ihrer Tätigkeit auf verschiedenen Ebenen: Kinder, Eltern, Team, Träger. Auf jeder Ebene kommen unterschiedliche Herausforderungen zum Vorschein. Grundsätzlich muss geklärt und festgelegt werden, was die Ziele der vorurteilsbewussten pädagogischen Praxis in der Arbeit mit Kindern, mit Eltern und im Team sind.

Häufig sind sich aber die Leitungskräfte und auch die pädagogischen Fachkräfte der eigenen Vorurteile, die sich z.B. im Verhalten oder in dem sprachlichen Ausdruck manifestieren, nicht bewusst. Hier kommt den Leitungskräften eine zentrale Rolle zu: Sie müssen sich den eigenen Werten und Vorstellungen über Inklusion bewusst sein, für Ungerechtigkeiten und Diskriminierungsprozesse in der Einrichtung sensibilisiert werden und ihr Leitungshandeln dementsprechend ausrichten.

Durch die Teilnahme
setzen Sie sich mit Ihren eigenen kulturellen Hintergrund auseinander und reflektieren seinen Einfluss auf Ihr berufliches Handeln,
beschäftigen Sie sich mit Ihrem eigenen Wertekatalog,
können Sie Wissen um Entstehung von Ausgrenzungen, Privilegierungen und Benachteiligung erwerben,
können Sie Position gegen Diskriminierungen beziehen,
entwickeln Sie eine Idee, wie Sie vorurteilsbewusst und inklusiv Ihre Einrichtung leiten können
lernen Sie exemplarisches Arbeiten mit dem Index für Inklusion kennen und diesen für die eigenen Prozesse vor Ort nutzen.

Theoretische Grundlagen/Bildungsplan:
- Index für Inklusion
- Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung
- BEP-Lupen: Ko-Konstruktion, Inklusion.