Kursprogramm Programm Kursdetails

Traumatisiert?

Risiken der Traumatisierung erkennen und kompetent handeln ONLINE-Fortbildung an 6 Vormittagen

Status: Anmeldung möglich (Anmeldung möglich)

Denken wir an geflüchtete Kinder und Familien, fällt uns schnell das Wort "traumatisiert" ein und wir fühlen uns unsicher, ob wir als pädagogische Fachkräfte ausreichend qualifiziert sind und ob unsere Rahmenbedingungen erlauben, angemessen auf die Sorgen und Nöte in der aktuellen Situation, auf Fremdheit, auf Folgen der Kriegs- und Fluchtwunden reagieren zu können.
Wir wissen inzwischen, dass traumatische Erfahrungen über Generationen wirken können und viele Gesichter zeigen. Wir arbeiten mit - vielleicht - traumatisierten Kindern und deren Eltern, nicht aber mit ihrem Trauma. Interesse und Offenheit für ihre Erfahrungen, für ihre Interessen, für ihr Erleben ist wie bei allen Kindern und Familien die Eintrittskarte in Beziehung, Entwicklung und Bildung. Ziel ist es, Kindern und Eltern einen Ort der Wertschätzung, Anerkennung, Sicherheit und im besten Fall einen Ort von Bildung und Entwicklung zu eröffnen.

Durch die Teilnahme
lernen Sie Aktuelles aus der Traumapädagogik kennen,
wissen Sie, wie sich "das Trauma" im Leben des Kindes und der Familien zeigen kann,
können Sie "auffälliges Verhalten" wohlwollend annehmen und befragen im Hinblick auf Unterschiede von Entwicklungskrise und Traumatisierung,
kennen Sie Konzepte der Resilienz und Traumapädagogik und können in konkreten Situationen Schutz- und Risikofaktoren erkennen,
finden Sie im Austausch mit anderen neue Handlungsansätze zur Stärkung von Kindern und Familien.

Theoretische Grundlagen/Bildungsplan:
- Traumapädagogik, Resilienzforschung
- Bildungsplan: Entwicklung von Kindern, Ressourcenorientierung
- BEP-Lupen für Kinder und Familien mit Fluchterfahrung.