Projektpräsentation der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz

Am 19.06.2019 präsentierten die Schülerinnen und Schüler der Höheren Berufsfachschule für Sozialassistenz die Ergebnisse der vorausgegangenen Projektwoche. Diese waren wieder vielfältig, detailverliebt, überraschend, bunt und haben zum Nachdenken angeregt:

Im Comic-Projekt haben sich die Schülerinnen und Schüler um Herrn Wilmesmeier mit dem Roman „Der illustrierte Man“ von Ray Bradburry befasst. In diesem begegnet der Erzähler einem Mann, dessen Tätowierungen nachts zu bildhaften Erzählungen werden, die von der Zukunft berichten. Aus diesen 18 Episoden des Romans haben sich die Schülerinnen und Schüler die markantesten Stellen herausgesucht und künstlerisch auf gezeichneten Körpern verteilt.

Zusammen mit Frau Spohr, „Ubuntu e. V.“, sind Schülerinnen und Schüler dem Leitsatz gefolgt „Die Welt ist ein staunenswerter Ort“ und haben mit dem Konzept des Alltagsmuseums aus Fundstücken und Materialien dreidimensionale Objekte erstellt. Diese Werke und teilweise wiederum entstandenen Kontrastwerke wurden dann ausgestellt. Außerdem befassten sich Schülerinnen und Schüler mit der kanadischen Künstlerin Larissa Fassler und versuchten selbst in Darmstadt „Transit: Ströme“ festzuhalten.

Als neues Projekt im Rahmen der Projektwoche kam es zu einer Kooperation mit Frau Wagner, vom Freundeskreis der Eberstädter Streuobstwiesen e. V., bei der sich über den Zugang der (Streuobst-)Wiese mit Natur(schutz) und Ökologie zum Anfassen beschäftigt wurde. Ausgehend von Wiesen wurden verwandte Themen mit entsprechenden Anknüpfungspunkten behandelt, wie den Schafen, welche die Wiesen grasen, den Bienen, ohne welche die Fortpflanzung im Pflanzenreich stillstehen würde, hin zu unserem allgemeinen Umgang mit Insekten und den Kräutern, die eine richtige Wiese uns schenkt.

Das Ergebnis der vierten Gruppe konnte unmittelbar erfahren werden: Die temporäre Theatergruppe „Irgendwie besonders“ nahm sich in Ihrem ausdrucksstarken Stück dem Kinderbuch „Irgendwie Anders“ von Kathryn Cave und Chris Riddell an. Das von Frau Schott geleiteten Theaterprojekt zeigte dabei eindringlich, mitfühlend und zum Nachdenken anregend, dass wir alle gemeinsam haben, „irgendwie anders zu sein“.